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Konsortium
CAS Software AG, Karlsruhe Fraunhofer IAO, Stuttgart FZI Forschungszentrum Informaitk , Karlsruhe Deutsche Telekom Geschäftskunden, Eschborn visionapp AG, Eschborn YellowMap AG, Karlsruhe
Kurzbeschreibung der Projektpartner150 Mitarbeiter, unabhängiges KMU Die CAS Software AG ist führender deutscher CRM-Spezialist für den Mittelstand und Komplettanbieter für das Kunden- und Informationsmanagement mit Standardsoftware und Individuallösungen. Im Bereich Standard-Software bietet die CAS Software praxisorientierte Lösungen für das operative Kundenmanagement und eine effektive, unternehmensweite Zusammenarbeit. Über 150.000 Anwender arbeiten täglich mit Produkten von CAS Software. Seit 1986 steht die CAS Software AG für Innovation und solides Wachstum. Die CAS Software AG führt derzeit ein neues SaaS-basiertes Enterprise Information Management-Tool in den Markt ein. Für SaaS-Produkte ist die Cocktail-Plattform von hoher Bedeutung, da sie deren funktionale Ergänzung erlaubt sowie auch etwaige Customizing-Probleme zu lösen verspricht. Zur Effizienzverbesserung nimmt CAS Software an europäischen und nationalen Forschungsprojekten teil und kann zahlreiche Erfolge bei der Umsetzung von Forschungsergebnissen in Kundenvorteile aufweisen. Relevante aktuelle F&E-Projekte sind: · FUSION (Business process fusion based on Semantically-enabled Business Applications), 6. FP / Europäische Kommission. Framework-Entwicklung zur virtuellen Vernetzung von KMUs auf transnationaler Ebene. Es basiert auf innovativen Technologien der semantischen Verschmelzung von service-orientierten Geschäfts-Anwendungen, z.B. CRM- und ERP-Anwendungen, unter Berücksichtigung der interkulturell / sprachlichen und regulatorischen Aspekte. · M3V (Mobile Multimediale Multilieferanten Vertriebsinformationssysteme), BMWi. Unterstützung der vertrieblichen Bedürfnisse von KMUs durch mobile Vertriebsinformationssysteme. Entwicklung einer SOA-basierten Plattform, die alle beteiligen Systeme und Geschäftsprozesse der Verwertungskette integriert. · ModiFrame, BMWi: Entwicklung eines Framework für mobile Dienste, das KMU eine unaufwändige Einführung und den Betrieb mobiler Dienste ermöglicht. Motivation für Mitarbeit im Projekt Trotz der forschungsorientierten Ausrichtung des Projektes besteht seitens der CAS Software AG die Motivation, mittels Technologietransfer die Verwertungsmöglichkeiten der Plattform auszuloten. Als CRM-Spezialist muss sich CAS den aktuellen und zukünftigen Marktherausforderungen, welche sich zu einem Großteil um die Themen SaaS, Software on Demand und SOA im Bereich CRM drehen werden, stellen. In diesen Bereichen stellt COCKTAIL eine hochinnovative Lösung dar, die CAS mitgestalten möchte. Insbesondere erhofft scih CAS Impulse für die Weiterentwicklung eines eigenen, hochinnovativen SaaS-Enterprise Information Mangement-Produktes. In diesem Zusammenhang ist die CAS Software AG auch daran interessiert, auf der COCKTAIL-Plattform Mashup Komponenten zur Verfügung zu stellen, Mashups anzubieten und diese kommerziell zu nutzen. Rolle und Beitrag im Projekt Die CAS Software AG ist in der Lage, von der Anforderungsebene bis zur Evaluierung aufgrund seiner am Markt erprobten und in ständigem Wettbewerb stehenden Produkten Know-How einzunbringen. Schwerpunkte bestehen in den Bereichen Plattformentwicklung und –evaluierung sowie Management-Know-How. Die Handlungsschwerpunkte der CAS im Projekt sind: · Task-Leitung 1.1 Technisches Projektmanagement · Task-Leitung 3.1 Plattformarchitektur · AP-Leitung 5 Plattformevaluation · Task-Leitung 5.2 Technische Evaluation Fraunhofer IAOca. 200 Mitarbeiter (inkl. IAT), Einrichtung der angewandten Forschung Am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie am Partnerinstitut Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart arbeiten über 200 wissenschaftliche Mitarbeiter unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath an aktuellen Themenstellungen des Innovations- und Technologiemanagements. Durch die Competence Center Software-Management und E-Business werden Unternehmen produkt- und herstellerneutral bei der Konzeption und Einführung von Unternehmenssoftware (z.B. CRM, DMS, ERP oder E-Business-Lösungen) unterstützt. Gleichzeitig werden im Rahmen von Verbundforschungsprojekten zukunftsorientierte Themenstellungen bearbeitet. Für COCKTAIL relevante Referenzprojekte des IAO/IAT: · LOMS (Entwicklung einer flexiblen Diensteplattform für kontextbasierte Dienste), ITEA · AmbiSense (Entwicklung einer Diensteplattform für Dienste in ambienten Umgebungen), Landesstiftung Baden-Württemberg · D-Grid (Teilprojekt Billing & Accounting: Entwicklung eines Billing & Accounting Konzepts für Grid-Services), BMBF · ASP-NG (Konzeption und Entwicklung einer Middleware-Plattform für ASPs/ISPs), EU-IST · OrViA (Orchestrierung und Validierung von Service-orientierten Anwendungssystemen), BMBF · DOMUS (Generative Entwicklung von mobilen Anwendungen), Landesstiftung Baden-Württemberg · M3V (Mobile Multimediale Multilieferanten Vertriebsinformationssysteme), BMWi. Entwicklung einer mobilen SaaS-Plattform für Handelsvertreter. Ergänzt werden diese Arbeiten im Forschungsumfeld durch eine Vielzahl von Projekten im direkten Auftrag der Wirtschaft (z.B. in den Branchen Logistik, Automobil, Maschinenbau,...), so dass durch das IAO sichergestellt wird, dass anwendungsnahe und dennoch wissenschaftlich attraktive Ergebnisse entstehen. Motivation für Mitarbeit im Projekt Das Fraunhofer IAO führt seit 26 Jahren eine Vielzahl von Projekten im Auftrag von Wirtschaftsunternehmen durch. Auftraggeber sind sowohl Anwenderunternehmen als auch Softwarefirmen. Ein großer Teil dieser Unternehmen ist dem Mittelstand zuzuordnen. In den letzten Jahren wird dabei aus Sicht der Anwenderunternehmen oftmals der Wunsch nach einer flexiblen IT-Landschaft geäußert, bei der nicht mehr alle Systeme bzw. Funktionalitäten Inhouse entwickelt und betrieben werden müssen sondern von externen Dienstleistern als Service (in unterschiedlicher Granularität) im Rahmen einer Service-orientierten Architektur (SOA) bezogen werden (Software-As-A-Service, SaaS). Das Problem dabei ist häufig, dass die gewünschten Funktionalitäten nicht bzw. nicht in der gewünschten Form zur Verfügung stehen. Aus Sicht der Softwareunternehmen, insbesondere kleineren Softwareunternehmen, die derzeitig meist bei der Migration ihrer gewachsenen Systeme hin zu einer SOA sind, besteht oftmals der Wunsch nach neuen Vertriebskanälen, über die sie ihre Funktionalitäten als Dienste einem breiten Kundenkreis zu Verfügung stellen können. Dabei besteht jedoch das Problem, dass es keine offenen Plattformen gibt, über die diese Zielstellung effizient erreichbar ist. Das Projekt COCKTAIL bietet, im Falle des Erfolgs, einen Lösungsansatz für die o.g. Problemstellungen, indem es Anwenderunternehmen flexibel kombinierbar einzelne Dienste, Mashups und ganze Applikationen als Service zur Verfügung stellt, die auch auf eine einfache Art und Weise zu komplexeren Funktionalitäten kombinierbar sind. Für die Softwareunternehmen stellt die COCKTAIL-Plattform einen neuartigen Vertriebskanal dar, der die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Aus Sicht des IAO behandelt das Projekt COCKTAIL daher sehr praxisrelevante Fragestellungen, die jedoch auch aus wissenschaftlicher Sicht eine Vielzahl von interessanten Forschungsfragestellungen aufwerfen (z.B. Kombinierbarkeit von Diensten, End-User-Konfigurierung, Business Enabling). Das IAO kann daher durch die Ergebnisse von COCKTAIL sowohl seine Kompetenzen im wissenschaftlichen Umfeld stärken als auch sein Beratungsangebot, insbesondere für KMU, weiter ausbauen. Rolle und Beitrag im Projekt Das Fraunhofer IAO ist als wissenschaftlicher Partner insbesondere dafür zuständig, dass in den einzelnen Projektphasen auf dem aktuellen Stand der Forschung und Technik aufgesetzt wird und offene und übertragbare Lösungen entwickelt werden. Das Fraunhofer IAO ist in diesem Kontext für die Spezifikation und Architektur der COCKTAIL-Plattform (AP 3) verantwortlich. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die Architektur auf offenen Standards basiert und keine proprietären und somit nicht-übertragbaren Lösungen geschaffen werden. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt ist dabei das Business Enabling der COCKTAIL-Plattform. Weiterhin ist das Fraunhofer IAO an einer Reihe von weiteren Arbeitspaketen beteiligt und kann dabei seine Kompetenzen aus den Bereichen Softwarearchitekturen / SOA, Grid-Computing, Mobile Anwendungen und Usability Engineering einbringen. Spezifische Beiträge, die in das Projekt eingebracht werden, sind: · Vorgehensweise für die Entwicklung von Dienst-basierten Systemen (IAO Service Engineering Modell) · Erfahrungen bei der Entwicklung von SaaS-Plattformen (z.B. aus dem M3V-Projekt) · Erfahrungen bei der Entwicklung von Grid-Plattformen (aus dem D-Grid-Umfeld) · Erfahrungen bei der Durchführung von Usability-Tests Gleichzeitig sorgt das IAO durch seine Schnittstellenfunktion zwischen Forschung und Praxis für einen schnellen Ergebnistransfer in die Zielgruppen von COCKTAIL (Softwarehäuser als Diensteanbieter und Anwenderunternehmen als Dienstenutzer).
FZI Forschungszentrum Informatik4 Bereiche mit 14 Professoren, 80 Wissenschaftlern und ca. 250 Studenten Das FZI Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe betreibt seit 21 Jahren erfolgreich Technologietransfer im gesamten Bereich der Informationstechnologie. Das FZI Forschungszentrum Informatik hilft – insbesondere kleinen und mittelständischen – Unternehmen ebenso wie öffentlichen Einrichtungen, die neuesten Erfolge wissenschaftlicher Forschung aus den Bereichen Informatik, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften in wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen. Sein Selbstverständnis als Think-Tank für den Mittelstand spiegelt sich unter anderem darin wieder, dass es sich in einem Förderverein engagiert, dem mehr als 100 große, kleine und mittelständische Firmen angehören, die sich dort in regelmäßigem Kontakt und intensivem Wissensaustausch befinden. Eine tiefe Verwurzelung mit der universitären Grundlagenforschung der Universität Karlsruhe ist durch die Mitarbeit von Professorinnen und Professoren sowie durch die Mitarbeiter gegeben, die Absolventen der Universität Karlsruhe oder befreundeter Partnerhochschulen sind und zahlreiche wissenschaftliche Artikel und Beiträge veröffentlichen. Für das COCKTAIL-Projekt ist besonders die mehrjährige Kompetenz der Forschungsgruppe um Prof. Reussner in den Bereichen Dienstgütemodellierung und –vorhersage für Software-Komponenten und –Dienste interessant: · Reliability Prediction (Reliability-Vorhersagen im Rahmen Komponentebasierter Software-Entwicklung für verteilte Systeme). Finanziert durch verschiedene Industrie-Projekte und die DFG, seit 2001.[ii] · Palladio Komponentenmodell (PCM) (Metamodell zur Performance-Vorhersage Komponentenbasierter Software-Architekturen mit umfassender Werkzeugunterstützung), gefördert von der DFG seit 2003, unter anderem ausgezeichnet mit Best-Paper-Award der ACM auf der WOSP-Konferenz.[iii] In diesen Bereichen ist die Forschungsgruppe um Prof. Reussner als eine der weltweit führenden anerkannt, was zahlreiche Publikationen und Drittmittelprojekte belegen. Des Weiteren verfügt der Bereich Software Engineering des FZI über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus Industrie- und Forschungs-Kooperationen sowie beratenden Tätigkeiten im Umfeld Dienstorientierter Software-Entwicklung, Software-Qualitätsbewertung und Re-Engenieering. Motivation für Mitarbeit im Projekt Die automatisierten Bewertung von Diensten und deren Interoperabilität versprechen einen hohen Mehrwert beim Einsatz service-basierter Architekturen und sind Schlüsseltechniken für die nahtlose Integration der Dienstgüte bei der Entwicklung und Anpassung von entsprechenden Softwaresystemen. Durch das Projekt COCKTAIL ergibt sich für das FZI die Möglichkeit die schon vorhandenen Kompetenzen im Bezug auf Qualitätsvorhersagen und -analysen zu verfeinern und die zu entwickelnde automatisierte Bewertung direkt in einem realen Szenario zu validieren. Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Bereichen SaaS und Mashup-Services können durch das FZI gerade kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, so dass diese ihre Ideen erfolgreich verwirklichen können. Darüber hinaus erwartet das FZI durch die Mitarbeit im Projekt COCKTAIL eine Stärkung seiner Kompetenz im Bereich der Beratung und des Technologietransfers im Forschungsbereich Software Engineering. Rolle und Beitrag im Projekt Das FZI übernimmt die Rolle eines wissenschaftlichen Partners. Es ist somit dafür zuständig, den Stand des Wissens und der Forschung in das Projekt hineinzutragen. Dies soll eine zukunftsfähige, innovative Lösung der Aufgabenstellung ermöglichen. Im Speziellen zeigt sich das FZI für den Bereich der automatisierten Dienstbewertung sowie der Referenzarchitektur und Meta-Modellierung verantwortlich. Die langjährige Erfahrungen in diesen Bereichen und die erworbenen Kompetenzen ermöglichen es dem FZI den Transfer von vorhandenem Wissen gezielt zu fördern und bilden eine solide Basis, um die offenen wissenschaftlichen Fragestellungen anzugehen. In den Bereichen kann auf umfangreiche Vorarbeiten aufgebaut werden. Neben der Kernkompetenz des Bereichs Software Engineering des FZI im Bereich der Software Architekturen und den bereits angesprochenen Arbeiten sind Beiträge zur automatisierten Vorhersage des Laufzeitverhaltens[iv] [v] [vi] [vii] von Softwarekomponenten und Komponentensystemen[viii] und deren Validierung[ix] vorhanden. Auch in den Bereichen der Metamodellierung von UML-Profilen[x] und eigenen Metamodellen[xi], sowie für Reifegradmodelle wie das „independent SOA Maturity Modell“ des FZI[xii] liegt bereits gefestigtes und erprobtes Know-How vor. Das FZI übernimmt die Koordination für das Arbeitspaket Analyse und fachliches Konzept (AP 2) und zeigt sich für Aufgaben aus den drei erwähnten Bereichen federführend verantwortlich. Darüber hinaus steht es den Projektpartnern bei anderen Aufgaben unterstützend zur Seite.
Hochschule Mannheim9 Fakultäten mit insgesamt 160 Professoren, rund 4300 Studierende An der Hochschule Mannheim betreut Prof. Dr. Specht aktuell eine interne Masterarbeit mit dem Titel "Service oriented rich clients under the prospect of commercial utilization", die sich mit der GUI-Integration von Services zu einer nahtlosen Bedienoberfläche beschäftigt und als Vorarbeit für das beantragte COCKTAIL-Projekt dient. Während seiner Tätigkeit am Fraunhofer IAO hat Prof. Dr. Specht in diversen Projekten in den Themenfeldern Komponentensoftware, SOA, Modellierung und Ausführung kooperativer Geschäftsprozesse[xiii] [xiv] [xv] [xvi]sowie Application Service Providing [xvii] [xviii]mitgearbeitet und im Bereich Software-Engineering für multimediale Online-Dienste promoviert[xix]. Darüber hinaus verfügt die Fakultät Informatik der HS Mannheim aufgrund ihres Masterstudiengangs mit dem Schwerpunkt Software Engineering über umfangreiches Know How im Bereich verteilter Systeme, Komponentensoftware, Software-Architekturen inkl. SOA und Webtechnologien, das dem beantragten Forschungsprojekt COCKTAIL zugute kommen wird. Motivation für Mitarbeit im Projekt Für die Hochschule Mannheim spielt die Nähe der Lehre zur Praxis und angewandten Forschung eine sehr wichtige Rolle, insbesondere auch im Hinblick auf den Informatik-Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Software Engineering. Die aktuell angebotenen Vorlesungen „Technologien für verteilte Anwendungen“ und „Softwareentwicklungsmethoden und –werkzeuge“ sowie künftige Vorlesungen zu Webtechnologien und Integrationstechnologien haben einen engen Bezug zu den Forschungsschwerpunkten im Projekt, sodass sich die Forschungsergebnisse gut in diese Vorlesungen integrieren lassen und so den Studierenden aktuelle Kenntnisse aus Forschung und Technik vermitteln, um deren Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt deutlich zu verbessern. Zudem kann einem Master-Absolventen die Möglichkeit zu weiterer wissenschaftlicher Vertiefung mit der Perspektive der Promotion in Zusammenarbeit mit einer externen Universität geboten werden. Darüber hinaus plant die Hochschule Mannheim, im Rahmen der Förderlinie „Profil NT“ ein zusätzliches, eigenständiges Forschungsprojekt einer „Qualifizierungs- / Profilierungsgruppe – Neue Technologien“ in diesem Themenumfeld zu beantragen, um das Forschungsprofil der Fakultät für Informatik auf diesem Gebiet weiter zu verstärken. Ziel ist mittelfristig die Gründung eines fakultätsinternen Instituts mit dem Themenschwerpunkt Internettechnologien und SOA und die Mitarbeit in weiteren nationalen und internationalen angewandten Forschungsprojekten. Rolle und Beitrag im Projekt Die Hochschule Mannheim leitet im Projekt das AP6: Verwertung und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört insbesondere die Bereitstellung eines Webauftritts für das Projekt mit einem öffentlichem sowie einem projektinternen geschützten Bereich. Bereits während des Projekts wird die Hochschule Mannheim gemeinsam mit den Forschungspartnern mehrere Papers bei nationalen und internationalen Konferenzen einreichen. Darüber hinaus beteiligt sie sich maßgeblich an der Erstellung des Abschlussberichtes, der möglichst in Buchform veröffentlicht werden soll, um die Projektergebnisse in die breite Öffentlichkeit zu tragen und sich in der wissenschaftlichen Community zu etablieren. Eine tragende Rolle nimmt die Hochschule Mannheim auch bei der Entwicklung der grafischen Benutzungsoberflächen der Diensteplattform und bei der Realisierung eines Demonstrators zur Evaluation der Plattform ein. In diesem Zusammenhang sollen auch in erheblichem Maße Studierende in Form von Bachelor- und Masterarbeiten, aber auch von Studienprojekten mit eingebunden werden. Im Sinne der notwendigen Kontinuität wird die Hochschule Mannheim einen über das Projekt finanzierten Forschungsassistenten über die gesamte Projektlaufzeit einstellen, der von der Anforderungsanalyse bis hin zur Evaluation Vollzeit im Projekt mitarbeitet. Insofern ist die Hochschule Mannheim auch an allen weiteren Arbeitspaketen mit beteiligt. Darüber hinaus ist im Projekt eine Reduktion der Lehrverpflichtung von Prof. Specht enthalten, um sich an den Forschungsarbeiten zu beteiligen und insbesondere koordinierende und wissenschaftliche Aufgaben wahrzunehmen.
ProSyst Software GmbHProSyst ist ein führender Anbieter von embedded Java und OSGi Software. ProSyst bietet OSGi-zertifizierte Software für Smart Home Geräte, Telematik Plattformen und Mobiltelefone an. Abgerundet wird das Angebot von einem Remote Management System für das Backend. Um Drittanbietern die Entwicklung neuer, bzw. zusätzlicher Dienste zu ermöglichen bietet die ProSyst Software GmbH Eclipse-basierende Entwicklungstools an, die die Entwicklung von OSGi Diensten vereinfacht. ProSyst ist an den folgenden für COCKTAIL relevanten F&E Aktivitäten beteiligt: · OSGi-Alliance: ProSyst ist eines der aktivsten Mitglieder der OSGi-Alliance und beteiligt sich bei der Entwicklung der Spezifikationen, Referenzimplementierungen und Test Suites. ProSyst ist darüber hinaus in dem Board of Directors der OSGi-Alliance vertreten und stellt den Chair für das OSGi Requirements Committee, Vehicle Expert Group und Remote Management Expert Group. · Eclipse Foundation: Eclipse ist eine Open Source Community mit Fokus auf erweiterbare Software-Entwicklungswerkzeuge und Anwendungsplattformen. Eclipse stellt eine erweiterbare Werkzeugplattform (basierend auf der OSGi-Technologie) für den gesamten Lebenszyklus der Softwareentwicklung bereit und bietet Werkzeuge u.a. für Modellierung, Test und Performance. · Service Centric Home (SerCHo): Das vom BMWi geförderte Projekt SerCHo befasst sich mit der Entwicklung eines gesamtheitlichen Lösungsansatzes mit innovativen Plattformen und Diensten zur Erschließung von wirtschaftlichen Potenzialen im Zukunftsmarkt Heimvernetzung. · Vehicle Infrastructure Integration Consortium (VII): Das VIIC, 2004 gegründet, soll die US-amerikanische National Vehicle Infrastructure Integration Coalition, einen Verbund aus Verkehrsministerien und Fahrzeugherstellern, bei der Machbarkeitsprüfung für ein landesweites Fahrzeug-Infrastruktur-Programm mit der Entwicklung von Kommunikationsstandards, Implementierungsstrategien und Leistungsbeschreibungen unterstützen Motivation für Mitarbeit im Projekt Mit dem großen Erfolg der Eclipse-Entwicklungsumgebung ist das Interesse an der OSGi-Technologie in Enterprise-Systeme enorm gestiegen. Aufgrund dieses Erfolges gründete die OSGi-Alliance im September 2006 die Enterprise Expert Group (EEG). Die EEG schreibt Spezifikationen, die den technischen Anforderungen von Enterprise-Systemen gerecht werden sollen. Führende Anbieter von Java Enterprise Plattformen wie BEA, IBM, IONA, Oracle, Redhat, SpringSource und auch ProSyst beteiligen sich an diesen Aktivitäten. COCKTAIL bietet ProSyst die Möglichkeit neue Expertise aufzubauen und sein bestehendes Produkt- und Dienstleistungsangebot zu erweitern. Rolle und Beitrag im Projekt ProSyst Software verfügt über 15.000 Mannjahre Produktentwicklungs- und Dienstleistungserfahrung, und kann mit seiner bestehenden Expertise in den Bereichen Middleware, Service-orientierte Architekturen und Standardisierung zum Erfolg des Projektes beitragen. Darüber hinaus hat ProSyst eine Vielzahl seiner Kunden von der Anforderungsanalyse, über die Software-Entwicklung und Integration, bis hin zur Evaluierung begleitet. ProSyst übernimmt die Verbundkoordination und strategische Projektleitung des COCKTAIL Verbundvorhabens und ist somit in nahezu alle Aktivitäten eingebunden. Weitere Schwerpunkte von ProSyst liegen insbesondere bei der Anforderungsanalyse, Methodenentwicklung zum Dienstehandling, Entwicklung der Payment- und Loggingmechanismen, sowie der Plattformintegration und Test.
Deutsche Telekom GeschäftskundenDer Bereich Deutsche Telekom Geschäftskunden hat Ende des Jahres 2008 Vertrieb und Service für rund 160 000 Geschäftskunden der Deutschen Telekom übernommen. Die Deutsche Telekom stärkt damit ihren kundenorientierten Marktangang durch ein umfassendes Produkt- und Serviceportfolio. Der Bereich betreut unterschiedliche Geschäftskundensegmente, Freiberufler und Selbstständige ebenso wie kleine, mittlere und große Unternehmen. Im Fokus stehen dabei Vertrieb und Betreuung standardisierter Telekommunikations- und Businessprodukte. Darüber hinaus bietet die Geschäftskundeneinheit der Deutschen Telekom den Kunden integrierte Festnetz- und Mobilfunklösungen aus einer Hand. Die Palette reicht von DSL-Anschlüssen über Business-Tarife und Anwendungen für die Bürokommunikation bis zu netzbasierten Angeboten für Informations- und Kommunikationstechnik (Software as a Service) sowie maßgeschneiderten Lösungen für die IT-Sicherheit und Standortvernetzung. Der Bereich Deutsche Telekom Geschäftskunden überzeugt durch Kundennähe im Vertrieb und im technischen Service und ist deutschlandweit flächendeckend präsent. Kunden können Leistungen und Angebote sowohl per Direkt- und Telefonvertrieb beauftragen als auch über das Online Business-Portal sowie externe Vertriebs- und Servicepartner.
Visionapp AGDie visionapp AG ist spezialisiert auf die Planung, Implementierung und den Betrieb von serverbasierten Infrastruktur- und Portal-Lösungen auf Basis von Microsoft-, Citrix- und Web-Technologien. Das Unternehmen bietet Produkte und Dienstleistungen an, die es ermöglichen, zentral betriebene Applikationen zu optimieren und kosteneffizient zu administrieren. Mit seinem Angebot im Bereich des Application Delivery Managements an automatisierten Deployment Tools (visionapp Server Management), dem Zugangsportal "visionapp Application Center" sowie seinen Consulting- und Application Hosting-Dienstleistungen wendet sich visionapp an große und mittelständische Unternehmen, die eine zentralisierte Lösung einführen und/oder outsourcen wollen. Des weiteren wendet sich visionapp mit seiner Service Delivery Platform an Softwareanbieter, die ihre Lösung im SaaS-Modell vermarkten wollen. Mit seinem SaaS-Portal VIVIO, das mit dem eco-Award 2006 als „Branchenübergreifende ASP-Lösung“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet wurde, bietet visionapp kleinen Unternehmen einen, auf seiner Service Delivery Platform basierenden, On Demand-Service an, der Zugriff nicht nur auf von visionapp betriebene Mailboxen, sondern auf eine komplette Arbeitsumgebung mit Microsoft Office (inkl. Mail und Zusammenarbeit), CRM- und ERP-Lösungen sowie speziellen Branchenlösungen z.B. für Steuerberater, Rechtsanwälte oder Immobilienmakler. Die visionapp AG agiert als Vorreiter des SaaS-Gedankens, die bereits seit 2002 für ihr damaliges Mutterunternehmen Dresdner Bank AG ein internes SaaS-Portal zur Verfügung stellte und derzeit im Rahmen diverser interner F&E-Aktivitäten weiter an Technologien arbeitet, SaaS einfacher, sicherer, flexibler und kostengünstiger zu machen. Aktuell wird die bestehende Technologie um eine verteilte Anwendungsbereitstellung erweitert. Dafür liegt ein konkreter Kundenauftrag vor der darin besteht zum einen eigene Anwendungen für seine Nutzer zu hosten und zum Anderen selten angefragte Anwendungen oder Spezialanwendungen bei visionapp zu hosten. Die Umsetzung und Betriebseinführung sollen im ersten Halbjahr in 2008 erfolgen. Motivation für Mitarbeit im Projekt Zur Verbreiterung des bestehenden Portfolios sollen neben den bisherigen („klassische“ Webanwendungen und Windows Terminalserver) weitere Plattformen, und damit letztlich ein breiteres Anwendungsportfolio, unterstützt werden. Auch die Zusammenarbeit mit großen Dienstanbietern soll weiter ausgebaut und forciert werden. Dabei gewinnt die verteilte Bereitstellung von Anwendungen an Bedeutung. Um all diesen Aspekten gerecht zu werden, wird die Notwendigkeit gesehen an dem Projekt COCKTAIL mitzuarbeiten. Die vorhandene Erfahrung im Aufbau und Betrieb großer Server-Infrastrukturen kann dabei gewinnbringend eingebracht werden. Dies ist ein logischer und weiterer Schritt, der aus finanzieller oder logistischer Sicht eher in einem größeren Team erbracht werden kann. Rolle und Beitrag im Projekt Das vorhandene und spezielle Know-how kann gewinnbringend eingebracht werden. Vor Allem die Erfahrung beim Aufbau einer verteilten Anwendungsplattform auf Basis der Microsoft- und Citrixtechnologien lassen einen großen Erfolg bei der Transferleistung auf eine herstellerneutrale und breitere Basis erwarten. Als weiterer Vorteile sind die bestehende Infrastruktur und die bestehenden Kundenbeziehungen mit SW-Anbietern und Benutzern zu sehen, die es erlauben, die im Rahmen des Projektes entwickelte Plattform mit Kunden unter realistischen Bedingungen zu testen und die so gewonnenen Erkenntnisse wieder mit in die weitere Entwicklung einfließen zu lassen. So können auch Zwischen- oder Teilergebnisse wiederholt unter „Live“-Bedingungen verifiziert und damit der aktuelle Stand weiter verbessert werden.
YellowMap AGUnter dem Motto "Alles in Ihrer Nähe" strebt die YellowMap AG eine führende Rolle im Markt für Location Based Services (positionsabhängige Dienste) an. Zu den Kernkompetenzen des in Karlsruhe ansässigen Unternehmens gehört die geografische Suche von Firmenadressen im Internet und auf mobilen Endgeräten. YellowMap bietet das umfangreichste deutschsprachige Online-Branchenbuch. Umfassende Adressverzeichnisse, marktführende Straßenkarten und innovative Werkzeuge zur Kundengewinnung garantieren die konstante Qualität des Dienstes. Täglich werden mit der YellowMap-Technologie bis zu zwei Millionen Adressen gefunden. Ein weiteres Geschäftsfeld von YellowMap sind standortbezogene Dienste (Location Based Services, LBS) für mobile Anwender. Für diese Dienste wurde YellowMap mit dem Deutschen Internetpreis ausgezeichnet, der jährlich vom Bundeswirtschaftsministerium vergeben wird. Relevante F&E-Projekte: · MOMA (Mobiles Marketing, BMWi): Ziel des Projektes war die mobile Bereitstellung von kontextbezogenen Informationen unter Berücksichtigung von Datenschutz, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. Dabei wurden Pull, Push, und Smart Pull als Funktionalitäten eines kontextabhängigen Gesamtdienstszenarios gesehen. · ERMA (Electronic Risk Management Architecture, EU FP6): Entwicklung einer SOA-basierten Plattform zur Organisation des Risiko-Managements in kleinen und mittleren Gemeinden. · DOM (Mobiles Reiseportal, BMBF): Demonstrationsprojekt: Zielsetzung des Vorhabens ist, eine Vernetzung von mobilitätsbezogenen Diensten zu schaffen und diese Dienste dem Nutzer innerhalb eines Portals anzubieten, wobei diese Informationen auch über internetfähige Endgeräte empfangen werden können. [i] T. Specht, J. Drawehn, O. Höß: Domänenspezifische Modellierung von E-Government Szenarien. In: OrViA - Integration betrieblicher Informationssysteme Leipziger Beiträge zur Informatik, Band IV, S. 80-93, 2006 [ii] Reussner, R. H., Schmidt, H. W., & Poernomo, I. (2003): Reliability Prediction for Component-Based Software Architectures. Journal of Systems and Software -- Special Issue of Software Architecture -- Engineering Quality Attributes, 66(3), 241–252. [iii] Becker, S., Koziolek, H., & Reussner, R. (Februar 2007): Model-based Performance Prediction with the Palladio Component Model. Workshop on Software and Performance (WOSP2007). [iv] Koziolek, H.; Happe, J. und Becker, S. (2006): „Parameter Dependent Performance Specification of Software Components“. In: Proc. of the 2nd International Conference on Quality of Software Architectures (QoSA 2006), Västerås, Sweden, June 27 - 29, S. 163-179. [v] Becker, S.; Koziolek, H. und Reussner, R. H. (2007): „Model-based Performance Prediction with the Palladio Component Model“. In: Proc. of the 6th International Workshop on Software and Performance, S. 54-65. [vi] Becker, S.; Koziolek, H. und Reussner, R. (2008): „The Palladio Component Model for Model-Driven Performance Prediction: Extended version“. In: Journal of Systems and Software. [vii] Happe, J. (2008): Concurrency Modelling for Performance and Reliability Prediction of Component of Component-based Software Architecture, Dissertation, Universität Oldenburg. [viii] Reussner, R. H.; Firus, V. und Becker, S. (2004): „Parametric Performance Contracts for Software Components and their Compositionality“. In: Proc. of the 9th International Workshop on Component-Oriented Programming (WCOP 04). [ix] Viktoria Firus, Heiko Koziolek, Steffen Becker, Ralf Reussner, Wilhelm Hasselbring: Empirische Bewertung von Perfomanz-Vorhersageverfahren für Software-Architekturen,Tagungsband Software Engineering 2005, Vol. 64, 2005. [x] Heiko Koziolek, Jens Happe, Steffen Becker: Parameter Dependent Performance Specifications of Software Components, Quality of Software Architectures (QoSA), 2nd International Conference, Lecture Notes in Computer Science 4214, Springer, 2006, pp. 163-179. [xi] Steffen Becker, Heiko Koziolek, Ralf Reussner: Model-based Performance Prediction with the Palladio Component Model, Accepted at Workshop on Software and Performance (WOSP), 2007. [xii] Christoph Rathfelder and Henning Groenda. iSOAMM: An independent SOA Maturity Model. In Proc. of 8th IFIP International Conference on Distributed Applications and Interoperable Systems (DAIS'08), volume 5053/2008 of Lecture Notes in Computer Science, pages 1-15. Springer Berlin / Heidelberg, 2008. [xiii] J. Drawehn, T. Specht: Kooperative Geschäftsprozesse - Modellierung und Ausführbarkeit In: Umsetzung von kooperativen Geschäftsprozessen auf eine internetbasierte IT-Struktur, Leipziger Beiträge zur Informatik, Band III, S. 97-105, 2005 [xiv] T. Specht, J. Drawehn, O. Höß: Domänenspezifische Modellierung von E-Government.Szenarien In: OrViA - Integration betrieblicher Informationssysteme Leipziger Beiträge zur Informatik, Band IV, S. 80-93, 2006
[xv] Specht, T.; Drawehn, J.; Thränert, M.; Kühne, S.: Modeling Cooperative Business Processes and Transformation to a Service Oriented Architecture, IEEE Conference on E-Commerce Technology 2005, München [xvi] T. Specht, A. Weisbecker, D. Spath: Integration Engineering-Methode In: Information Management & Consulting 1/2006, pp. 11-18 [xvii] Specht, T.; Klostermann, T.: A new application service providing platform: market study, requirements analysis and modelling [xviii] T. Specht, T. Klostermann: Next Generation ASP Platform: Business Processes, Requirements and System Architecture CIIT 2004, St. Thomas, Virgin Islands, USA [xix] T. Specht: Engineering multimedialer Online-Services für den Maschinenbau Dissertation an der Universität Stuttgart, 2005
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