Im Software-Markt für komplexe Softwareprodukte bahnt sich aktuell ein einschneidender Wandel an. Dabei sind mehrere wesentliche Trends zu erkennen:
- Die Abkehr von traditionellen Lizenzmodellen hin zum Online-Zugriff auf zentral gehostete Anwendungen / Funktionalitäten bezeichnet als „Software as a Service (SaaS)“ oder „Software on Demand“. Dieses Modell bietet den Vorteil kalkulierbarer Kosten bei geringer eigener IT-Infrastruktur. Derzeit sind angebotene Anwendungen noch grobgranular und schwer mit der IT der Nutzer integrierbar. Zudem besitzen viele KMUs keine Ressourcen ihre Software auf SaaS umzustellen.
Im Rahmen des Web 2.0 entsteht ein schnell wachsendes Angebot an sog. Mashups, d.h. Diensten, die inklusive Oberflächen in eigene Web-Anwendungen eingebunden werden können (z.B. Google Maps). Ein starkes Defizit aus Marktsicht ist hier, dass diese Mashups schwer mit Business-Anwendungen integriert werden können (Verfügbarkeit, Qualität, IPRs, fehlende Abrechnungsmöglichkeiten) und daher meist nur nichtkommerziell genutzt werden. |
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